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"Friedensreich Hundertwasser Gegen den Strich

Mit einer Auswahl zentraler, aber selten gezeigter Arbeiten aus dem Frühwerk des Künstlers der späten 1940er und 1950er Jahre sowie klassischen Meisterwerken werden neue Perspektiven auf das Werk Hundertwassers eröffnet.


Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) ist einer der bekann- testen Künstler des 20. Jahrhunderts, der aber auch oft missverstan- den und unterschätzt wird. Die Ausstellung zeigt den Künstler als wichtiges Mitglied der internationalen Avantgarde, der in den 1950er Jahren in Paris arbeitete und eine Bildsprache parallel zum herrschenden Informel entwickelte.

 

Mit seiner Suche nach neuen leuchtenden Farbwelten und als Vordenker visionärer Kunstformen betrat er in den 1950er und 1960er Jahren Neuland. In den 1960er Jahren vertrat Hundertwasser Österreich auf der Biennale in Venedig und stellte auf der documenta III in Kassel aus.

 

Auch stand er in Kontakt mit zahlreichen Vertretern der internationalen Kunstszene u.a. Yves Klein, Pierre Soulages, Alain Jouffroy und Arnulf Rainer.

Hundertwassers bahnbrechendes ökologisches Engagement entwi-ckelte sich aus seinem künstlerischen Schaffen sowie seinem Glauben an die Kraft der Natur und individuelle Kreativität.

 

Seine für die da- malige Zeit radikalen zivilisationskritischen und ökologischen Posi- tionen werden durch Manifeste und Aktionen dieser Jahre dokumen- tiert und in der Ausstellung in Beziehung zum malerischen Werk des österreichischen Künstlers gesetzt.